Coppicat

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„In der Coppistraße“ heißt die Debutsingle des gebürtigen Berliners CoppiCat. In genau dieser Straße in Berlin Lichtenberg befand sich der Proberaum seiner damaligen Band und später sein selbst ausgebautes Studio mit Tageslicht.

Der Platz für Musiker:innen wird mit den Jahren in Berlin immer knapper. Während CoppiCat selbst zwei Querstraßen weiter gegen die Schließung der Proberäume im „Rockhaus“ demonstriert, wird er kurz darauf selbst zum Betroffenen – er erhält nach über 10 Jahren ein Kündigungsschreiben der Hausverwaltung. Das CoppiCat-Studio,  das für ihn selbst und für so viele befreundete Künstler:innen ein kreativer Rückzugsort war, ist mittlerweile ein Laden für Tauchausrüstungen.

Die bittere Vorahnung nichts Vergleichbares mehr finden zu können, wurde zur Gewissheit. Was bleibt

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„In der Coppistraße“ heißt die Debutsingle des gebürtigen Berliners CoppiCat. In genau dieser Straße in Berlin Lichtenberg befand sich der Proberaum seiner damaligen Band und später sein selbst ausgebautes Studio mit Tageslicht.

Der Platz für Musiker:innen wird mit den Jahren in Berlin immer knapper. Während CoppiCat selbst zwei Querstraßen weiter gegen die Schließung der Proberäume im „Rockhaus“ demonstriert, wird er kurz darauf selbst zum Betroffenen – er erhält nach über 10 Jahren ein Kündigungsschreiben der Hausverwaltung. Das CoppiCat-Studio,  das für ihn selbst und für so viele befreundete Künstler:innen ein kreativer Rückzugsort war, ist mittlerweile ein Laden für Tauchausrüstungen.

Die bittere Vorahnung nichts Vergleichbares mehr finden zu können, wurde zur Gewissheit. Was bleibt ist der Name und ein wütendes Debut, das mit unkonventionellen Akkorden, einem treibenden Schlagzeug und dem sehr persönlichen Text ein Statement setzt.
Im dazugehörigen, außergewöhnlichen Lyricsvideo wird der Liedtext als Chatgespräch interpretiert. Die gesendeten Bilder sind tatsächliche Erinnerungsfotos aus der Zeit in der Coppistraße.

Hinter CoppiCat steckt Rafael Triebel. Er veröffentlichte bereits 2008 als Gitarrist und Songwriter der Band „Radiopilot“ das von Olaf Opal produzierte Album „Leben passiert“ bei der SonyBMG Columbia. Es folgten viele Konzerte als Support u.a. von „Moneybrother“ und „Juli“ und eine eigene Tour durch Deutschland.

Nach der Auflösung der Band komponierte und produzierte Rafael Triebel gemeinsam mit Fabian Saul Filmmusik. Die ersten Filme „Die mit dem Bauch tanzen“ und „Sieniawka“ feierten auf der Berlinale 2013 in der Rubrik Perspektive Deutsches Kino Premiere. In diesem Jahr liefen „1986“(Arte) und „Notes of Berlin“ auf Filmfestivals und kommen coronabedingt erst 2021 in die Kinos.

Unter dem Namen „CoppiCat“ wurden bisher ausschließlich Remixe für die Band „Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen“, „The House Of Love“ und „B O K E H“ veröffentlicht.

Tom Hessler, Produzent und Sänger der Band Fotos, produzierte die erste EP von CoppiCat. Drei Lieder beschreiben seine (Langzeit-)beziehung mit Berlin: von den Freiheiten, die er als Jugendlicher nach der Wende erlebt hat, über die immer schnellere Veränderung in seinem Kiez und das Abwandern der Clubs in seiner unmittelbaren Umgebung bis hin zu dem Punkt, an dem sein eigener künstlerischer Freiraum weggentrifiziert wird.
Die Single „In der Coppistraße“ ist die erste Veröffentlichung daraus, eine weitere Single folgt im Februar 2021.

Die EP ist für Frühjahr 2021 geplant.

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