Scotch & Water

Betreuung: Radio

Schlendergang und Sprint. Verweilen und Aufbruch. Melancholisch reminiszierend,
aber den Blick stets vorwärtsgewandt – schon seit ihrer Gründung ziehen sich duale
Gegensätze wie ein roter Faden durch das Schaffen der Hamburger
Indie/Dreampop-Band Scotch & Water und genau in diesem Spannungsfeld schwingt
auch ihre neue Single ‚Fear‘.

Das vierköpfige Ensemble spielt darin gekonnt mit Schritttempo und Perspektiven
seiner Hörer:innen und verspricht damit gleichermaßen Anklang bei Vinyl-Liebhabern
erster Stunde, Zeugen des New-Wave- Revivals der frühen 2000er sowie Kindern des
neuen Jahrtausends zu finden. Dabei verweben Scotch & Water zuversichtlich
Einflüsse von Fleetwood Mac über Arcade Fire bis hin zu Bon Iver oder The War on
Drugs zu facettenreichen und komplexen Klangwelten.

Eine Zuversicht, die die

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Schlendergang und Sprint. Verweilen und Aufbruch. Melancholisch reminiszierend,
aber den Blick stets vorwärtsgewandt – schon seit ihrer Gründung ziehen sich duale
Gegensätze wie ein roter Faden durch das Schaffen der Hamburger
Indie/Dreampop-Band Scotch & Water und genau in diesem Spannungsfeld schwingt
auch ihre neue Single ‚Fear‘.

Das vierköpfige Ensemble spielt darin gekonnt mit Schritttempo und Perspektiven
seiner Hörer:innen und verspricht damit gleichermaßen Anklang bei Vinyl-Liebhabern
erster Stunde, Zeugen des New-Wave- Revivals der frühen 2000er sowie Kindern des
neuen Jahrtausends zu finden. Dabei verweben Scotch & Water zuversichtlich
Einflüsse von Fleetwood Mac über Arcade Fire bis hin zu Bon Iver oder The War on
Drugs zu facettenreichen und komplexen Klangwelten.

Eine Zuversicht, die die vier selbstbewusst aus den Achtungserfolgen ihres erst
dreijährigen Bestehens schöpfen. Schon kurz nach Gründung und noch ohne eigene
Veröffentlichung findet sich die junge Band bereits auf den Bühnen des
Reeperbahnfestivals wieder und macht erste Tourerfahrungen, ehe es vom
Hamburger Indie-Label DevilDuck Records unter Vertrag genommen wird. Bevor sie
im Frühjahr 2020 auf ihrer ersten Headliner-Tour durch Deutschlands Clubs nochmal
ihre Fans begeistern, folgt 2019 zunächst die Veröffentlichung ihrer EP und darauf
eine dreiwöchige Tour quer durch Kanada – und genau dorthin muss man der Band
folgen, um ‚Fear‘ gänzlich zu verstehen:

Während ein Teil der Band im Spätsommer entlang der kanadischen Westküste fährt,
um das Equipment für die Tour mit JUNO-Nominee Megan Nash abzuholen, entsteht
auf einer abgelegenen Ranch mitten im kanadischen Nirgendwo aus der anhaltenden
Trance einer 20-Stündigen Kontinentalreise eine erste, fesselnde Gitarrenmelodie.
Beim morgendlichen Jammen über dieses Riff entsteht, Inspiriert durch die
Reiselektüre von Sängerin Samira, mit der Zeile „There is always something left to
love“ das nächste Fragment des dynamischen Songs. Konkreter wird das Stück später
auf einer Fähre nach Vancouver Island, wo es erst noch ängstlich schwankt wie das
Schiff selbst, sich dann aber zunehmend steigert und somit mutig dem emotionalen
Wellengang trotzt. Vollendet wird der Song dann ein Jahr später in der Entlegenheit
Nordfrieslands in einem zum Tonstudio umgebauten Bauernhaus bei Sönke Torpus,
denn die Band scheint Isolation für ihren gemeinsamen Schaffensprozess zu brauchen.
Beim Hören kann man mit Scotch & Water durch das weite Kanada fahren, das urbane
Hamburg erleben, seine Gedanken in der Ferne verlieren oder einfach auf dem
heimischen Teppich den Blick zur Decke richten. ‚Fear‘ weist dabei den Weg einer
musikalischen Entwicklung, der man nur allzu gerne folgt.

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