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August August - Pressefoto 2021 - s‘läuft! Radio-Promotion

August August

Neue VÖ: „Wahnsinn“ – AUGUST AUGUST (Hamburg/Berlin)
In ihrer neuen Single „Kaputt + Kein Hunger“ verhandeln August August, wie das neoliberale Hamsterrad unser Leben heiß- und leerlaufen Der neue Song „Wahnsinn“ von August August ist eine phantastische und poetische Reise durch unsere Vorstellungen von Realität und Einbildung, Authentizität und Verstellung, Reflektion und Verzerrung, normal und verrückt, oben und unten, wahr oder falsch… Ein ganz und gar fabelhafter Trip, der Hörerinnen und Hörern viel Spielraum für Interpretationen und eigene Bezüge lässt

Glaubst Du immer noch daran, dass ein Fallender sich selbst fangen kann?

Zeilen wie diese und der Titel ihres im Februar 2022 erscheinenden Albums „Liebe in Zeiten des Neoliberalismus“ lassen vermuten, dass in „Wahnsinn“ nicht zuletzt die Frage nach der mentalen Gesundheit in einem kranken System verhandelt wird. Darauf angesprochen antwortet die Band mit einem Zitat von Albert Einstein: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Aber auch philosophische Themen scheinen die Band, bestehend aus Kathrin Ost, die auch als Schauspielerin im Theater und TV arbeitet und dem Berliner Gitarristen David Hirst, zu beschäftigen: Formen wir die Kategorien nach den Menschen oder die Menschen nach unseren Kategorien? Bist Du am Ende der Mensch geworden, der Du sein wolltest geworden oder der, für den Dich alle immer gehalten haben? Hat Wahnsinn einen Sinn? Was passiert, wenn die Fremdzuschreibung zuschnappt?

All diese Fragen kann man im Subtext der Liedzeilen heraushören. Wenn man will. Denn was ihre Songs bedeuten sollen, diese Feststellung überlassen August August ihrem Publikum. „Wir geben keine Bedienungsanleitung zur Kunst.“, verrät Sängerin Kathrin Ost. „Das finde ich auch einen ganz seltsamen Anspruch. Kommt das daher, dass wir gewohnt sind, alles einer Verwertungslogik zu unterziehen? Ich glaube, wir sollten auch mal aushalten, dass es nicht sofort oder nicht immer nur eine Antwort gibt. Es ist dann sicher oft komplizierter, aber auch aufregender und, wie wir finden, auch wahrhaftiger!“

Doch am Ende des Tages weiß ich Ich habe meinen Wahnsinn nur vorgetäuscht Aber was? Was! Frag ich… Aber was ist mit euch?

Musikalisch entfaltet Wahnsinn einen epischen Drive, wie er beispielsweise bei den US-Rockern The War On Drugs zu erleben ist. Ein treibender Drum-Groove trifft auf trockenen E-Bass, der ergänzt durch träumerisch anmutende Gitarren- und Synthie Akkorde eine sogartige Wirkung entfaltet.

Glaubst du immer noch, der spinnt, der meint, dass auf- und abwärts ein und dasselbe sind?

Für das Musikvideo zum Song haben August August erneut selbst Regie und Produktion in die Hand genommen und herausgekommen ist ein psychedelischer 3 Minuten 45 Trip. Da wird in Lederjacke Bassgitarre gespielt und die Physik scheint außer Kraft gesetzt. Dinge fallen von unten

Doch am Ende des Tages weiß ich Ich habe meinen Wahnsinn nur vorgetäuscht Aber was? Was! Frag ich… Aber was ist mit euch? nach oben, Personen und Ebenen verschwimmen miteinander, es stehen zeitweise gleich zwei Monde am Himmel und das Karussell dreht sich mit uns schier endlos weiter.

Das Indiepop-Duo aus Hamburg und Berlin legt mit diesem als auch weiteren Titeln ihres kommenden Albums Liebe in Zeiten des Neoliberalismus einen sehr international klingenden Indie-Sound vor, der in der deutschsprachigen Popwelt (und dazu mit weiblichen Leadvocals) bislang eher selten zu finden ist und inhaltlich und musikalisch ganz nah am Puls der Zeit ist.

Kurz und knackig:
Eine beatige Hymne mit Sogwirkung, die Hörerinnen und Hörer auffordert sich zu fragen: Formen wir die Menschen nach unseren Kategorien oder die Kategorien nach den Menschen? Klingt wie: The Cure surft die neue Indie Wave meets The War On Drugs auf Deutsch und als Frau.

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