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Máni Orrason - 2022 - s‘läuft! Radio-Promotion

Mani Orrason

VÖ 25.02.2022: Single “Coffin”

Máni Orrason inszeniert sich selbst als ein sich ständig neu erfindender und durchaus paranoider Rockstar – vor dem Backdrop seines eleganten neuen Popsongs “Coffin” – out now via Grönland Records. Der isländische Ex-Kinderstar spielt ausgiebig mit den Klischées der typischen Rockstar-Manierismen und dem blanken Horror, dem man im Musikbiz ausgesetzt sein kann – all das vor dem satten 80er Sound seiner neuen Single.

Das vergangene Jahr war ein sehr erfreuliches für Máni Orrason mit den drei erfolgreichen Singles “Change The World”, “D&G” und “Seven” – und um gleich nahtlos anzuschließen, hat sich Orrason als erste Veröffentlichung 2022 die Single “Coffin” ausgesucht. Die Single ist quasi die jüngste aus einer Folge an Songs, die sich zwischen trotzigem Fuzzy-Gitarrenrock, bouncigem Indie-Pop und glitchiger Electronica bewegen.

“Ich liebe die romantische Aura des Rockstars”, erklärt Orrason zum Track-Thema. “Als ich anfing, Musik zu machen, war ich besessen von diesen überlebensgroßen, unantastbaren Figuren. Sie zeigten mir, dass man alles tun und sein kann – wer oder was auch immer.” Er schwelgt in der Faszination, sich eine komplett neue Identität zu erfinden und träumt von der Idee, sich selbst auszulöschen, um etwas Besseres zu schaffen: Ein unantastbarer, in Leder gehüllter Romeo sein oder gar nur ein geisterhafte Schatten, der aus purer, reiner Coolness besteht.

Begeistert von der “arroganten Scheißkerl-Energie” Lou Reeds und der Idee, dass es besser ist, auszubrennen als zu verschwinden – “better to burn out than to fade away” – identifiziert sich Orrason mehr mit dem Rockstar als Menschen als mit dem Image der in der Öffentlichkeit stehenden Person. Wie etwa bei Lou Reed: “Wenn man seine Musik hört, versteht man, dass er einfach nur ein sehr widersprüchlicher, verzweifelter und sehr emotionaler Mensch ist.”

Máni schrieb “Coffin” an einem Punkt in seinem Leben als er sich zum einen selber fast verlor im Limbo zwischen Fantasy-Life und Realität, zum anderen an einem Punkt in seinem Leben stand, an dem sich neue Möglichkeiten ergaben und er schwerwiegend darüber entscheiden musste, welchen Weg er nun als nächstes einschlagen wollte. Und noch wichtiger – er musste sich darüber klar werden, ob er seinem eigenen Hype Glauben schenken sollte oder mit den Beinen auf dem Boden einer geerdeteren Existenz bleiben sollte.       

Inspiriert von der ansteckenden Paranoia einer Truman Show und seiner ganz ureigenen gespaltenen Persönlichkeit, inszeniert sich Orrason als bloßen Kelch, als leeres Gefäß, das sich im Musikbiz befüllt und entleert, wie es ihm gefällt, ein Phänomen, das dabei ist, sich zu Klängen von Neon Indian, Toro y Moi und The 1975 ins Nirvana zu verflüchtigen – in kaltes Licht einer künstlichen 80er-Jahre-Produktion getaucht. “Das war der Ursprung von ‘thinking you could stop him, running out the coffin'”, erklärt Máni. “Ich hatte das Gefühl, dass ich anfing, diese fleischgewordene Fantasieversion von mir selbst zu leben – und die Leute reagierten wirklich auf diese untote Person, die ich darstellte. Ich war mir nicht sicher, ob ich diese Person sein wollte”.   

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Tourdaten

Tour:

22.09. Hamburg - Reeperbahn / JaJaJa-Session @ Superbude
23.09. Erfurt - Museumskeller (Support für AVEC)
25.09. Berlin - Auster Club (Support für AVEC)
27.09. Leipzig - Werk 2 (Support für AVEC)
01.10. Dresden - Beatpol (Support für AVEC)
02.10. Magdeburg - Wohnzimmerkonzerte
03.10. Köln - Theater der Wohngemeinschaft (Support für AVEC)
04.10. Frankfurt - Ponyhof (Support für AVEC)
07.10. (AT) Dornbirn - Spielboden (Support für AVEC)
08.10. München - Manic Street Parade (Support für AVEC)
09.10. (CH) Chur - Werkstatt (Support für AVEC)
10.10. (CH) Zürich - NEO (Support für AVEC)